„Angst, Druck und gesundheitsschädigendes Führungsverhalten“ - Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses
Hartmut Ganzke hat in der Plenarsitzung am 19. Juni 2026 die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung von Vorwürfen über „Angst, Druck und gesundheitsschädigendes Führungsverhalten“ in Teilen der Landesregierung unterstützt. In seiner Rede machte Ganzke deutlich, dass das Parlament eine besondere Verantwortung gegenüber den Beschäftigten der Landesverwaltung trägt und alle Hinweise auf mögliches Fehlverhalten lückenlos aufklären müsse. Die SPD-Fraktion habe hierzu frühzeitig parlamentarische Instrumente wie Kleine Anfragen, Sondersitzungen, Akteneinsicht und den Vorschlag eines unabhängigen Sonderermittlers genutzt, um Transparenz zu schaffen und Vertrauen wiederherzustellen. Da diese Angebote von der Regierung weitgehend nicht angenommen worden seien, sei ein Untersuchungsausschuss nun notwendig, „um Respekt gegenüber den möglichen Opfern von Fehlverhalten zu zeigen“ und zu prüfen, ob die politisch Verantwortlichen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber allen Beschäftigten gerecht geworden seien
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