Gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung

„Vielfalt ohne Alternative“ – mit dieser Kampagne stellt sich auch Der Paritätische Wohlfahrtsverband in Unna gegen Vorurteile und Falschaussagen, die Geflüchtete, Frauen oder Menschen mit Behinderung diskriminieren und ausgrenzen, so die neue Kreisgruppengeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Unna, Frau Dorothée Schackmann im Gespräch mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke. „Wir stehen gemeinsam gegen rechte Hetze!“, stellt MdL Ganzke klar.

Zu Beginn ihres Gesprächs erörterten MdL Ganzke und Dorothée Schackmann mögliche Auswirkungen der nordrhein-westfälischen Landtagswahl 2017 für die Wohlfahrtsverbände. Insbesondere bei der Integration und Inklusion, zentralen Aspekten in der Arbeit des Paritätischen, steht die Arbeit der Wohlfahrtsverbände auch in Unna vor großen Herausforderungen. „Wir setzen uns aber weiterhin für hilfebedürftige Menschen ein und werden dafür Kampagnen und Projekte durchführen“, so Schackmann.

Hartmut Ganzke sagte dem Paritätischen auch als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion seine Unterstützung zu. Nächstes Jahr feiert die hiesige Kreisgruppe 40-jähriges Bestehen. Um sich für ihre Arbeit zu bedanken, lud Landtagsabgeordneter Ganzke die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisgruppe sowie die Mitglieder der sie tragenden Vereine in den Landtag ein.

Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums im Landtag

Am Montag, dem 19. Juni 2017, besuchten 21 Schülerinnen und Schüler des sozialwissenschaftlichen Kurses vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Unna, auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke, den Landtag Nordrhein-Westfalens. Die Zehntklässler erhielten, abseits der alltäglichen Hektik, eine private Führung des Landtagsabgeordneten Ganzke durch das Landtagsgebäude. Dabei erklärte ihnen Hartmut Ganzke die Arbeitsweise des Landesparlaments und berichtete über den Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten. Höhepunkt der anderthalbstündigen Führung war der Plenarsaal, den die Unnaer Schülerinnen und Schüler betreten durften. Die jungen Menschen sahen hautnah die Plätze der Abgeordneten und der Landesregierung. Der spannende Ausflug nach Düsseldorf endete mit einer Führung an der Rheinuferpromenade und einem gemütlichen Ausklang in der Altstadt.

 

Mike Groschek ist neuer Landesvorsitzender

Am Samstag, dem 10. Juni 2017, trafen sich die Delegierten der NRWSPD in der Duisburger Mercatorhalle auf ihren Landesparteitag für die Neuwahlen des Landesvorsitzes. Mit 85,9 Prozent der Stimmen wurde Michael „Mike“ Groschek zum neuen Landesvorsitzenden der nordrhein-westfälischen SPD gewählt. Als neue Generalsekretärin wählten 68,9 Prozent der Delegierten Svenja Schulze.

Mike Groschek machte in seiner Nomierungsrede deutlich, dass die SPD das Ergebnis bei der Landtagswahl aufarbeiten muss: „Wir haben die Karre selbst vor die Wand gefahren. Weil wir uns zu sicher waren und nicht geglaubt haben, dass Laschet Kraft schlagen kann“, so Groschek. Darum muss die NRWSPD aus ihren Fehlern lernen und sich auf ihren Parteitagen wieder mehr mit dem Alltag der Menschen beschäftigen. Hierfür nahm der neue Landesvorsitzende viele gute Ideen aus den insgesamt vier Regionalkonferenzen mit, u.a. in der Stadthalle Kamen am 08. Juni.

Die NRWSPD wird in der Opposition nicht meckern, sondern konstruktiv, aber hart bei der Sache, diskutieren. Somit sollen den Bürgerinnen und Bürger bessere Konzepte als Alternative zu schwarz-gelb angeboten werden. Markenkern bleibt dabei die soziale Gerechtigkeit, insbesondere die Steuergerechtigkeit und der Sozialstaat. „Bei diesem Landesparteitag haben wir uns mit unserem neuen Landesvorsitzenden Mike Groschek neu aufgestellt und den Bürgern gezeigt, dass wir verstanden haben. Wir werden weiterhin sozialdemokratische Politik in NRW machen, und zwar als selbstbewusste Opposition im Landtag“, erklärt der heimische Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke zum Abschluss des Landesparteitags in Duisburg.