Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums im Landtag

Am Montag, dem 19. Juni 2017, besuchten 21 Schülerinnen und Schüler des sozialwissenschaftlichen Kurses vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Unna, auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke, den Landtag Nordrhein-Westfalens. Die Zehntklässler erhielten, abseits der alltäglichen Hektik, eine private Führung des Landtagsabgeordneten Ganzke durch das Landtagsgebäude. Dabei erklärte ihnen Hartmut Ganzke die Arbeitsweise des Landesparlaments und berichtete über den Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten. Höhepunkt der anderthalbstündigen Führung war der Plenarsaal, den die Unnaer Schülerinnen und Schüler betreten durften. Die jungen Menschen sahen hautnah die Plätze der Abgeordneten und der Landesregierung. Der spannende Ausflug nach Düsseldorf endete mit einer Führung an der Rheinuferpromenade und einem gemütlichen Ausklang in der Altstadt.

 

Mike Groschek ist neuer Landesvorsitzender

Am Samstag, dem 10. Juni 2017, trafen sich die Delegierten der NRWSPD in der Duisburger Mercatorhalle auf ihren Landesparteitag für die Neuwahlen des Landesvorsitzes. Mit 85,9 Prozent der Stimmen wurde Michael „Mike“ Groschek zum neuen Landesvorsitzenden der nordrhein-westfälischen SPD gewählt. Als neue Generalsekretärin wählten 68,9 Prozent der Delegierten Svenja Schulze.

Mike Groschek machte in seiner Nomierungsrede deutlich, dass die SPD das Ergebnis bei der Landtagswahl aufarbeiten muss: „Wir haben die Karre selbst vor die Wand gefahren. Weil wir uns zu sicher waren und nicht geglaubt haben, dass Laschet Kraft schlagen kann“, so Groschek. Darum muss die NRWSPD aus ihren Fehlern lernen und sich auf ihren Parteitagen wieder mehr mit dem Alltag der Menschen beschäftigen. Hierfür nahm der neue Landesvorsitzende viele gute Ideen aus den insgesamt vier Regionalkonferenzen mit, u.a. in der Stadthalle Kamen am 08. Juni.

Die NRWSPD wird in der Opposition nicht meckern, sondern konstruktiv, aber hart bei der Sache, diskutieren. Somit sollen den Bürgerinnen und Bürger bessere Konzepte als Alternative zu schwarz-gelb angeboten werden. Markenkern bleibt dabei die soziale Gerechtigkeit, insbesondere die Steuergerechtigkeit und der Sozialstaat. „Bei diesem Landesparteitag haben wir uns mit unserem neuen Landesvorsitzenden Mike Groschek neu aufgestellt und den Bürgern gezeigt, dass wir verstanden haben. Wir werden weiterhin sozialdemokratische Politik in NRW machen, und zwar als selbstbewusste Opposition im Landtag“, erklärt der heimische Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke zum Abschluss des Landesparteitags in Duisburg.

10 Jahre Produktionsschule der Werkstatt im Kreis Unna

Unna. Minister Rainer Schmelzer hielt die Rede zum Jubiläum. Zuvor begrüßte Wilfried Bartmann und Werkstatt-Geschäftsführer Herbert Dörmann erläuterte zuvor die vielfältigen Tätigkeiten.

Foto: Hellweger Anzeiger/Marcel Drawe

Im Anschluss an die Referate wurde in einer kleinen Diskussionsrunde – moderiert von Günter Klumpp – durch Bürgermeister Werner Kolter, Landrat Michael Makiolla, Minister Rainer Schmeltzer, Thomas Helm und Uwe Ringelsiep die Thematik erörtert. Werner Kolter lobte die Arbeit der Werkstatt im Kreis Unna und stellte dar, dass er sehr stolz und froh darüber ist, dass der Rat der Stadt Unna immer mit großer Mehrheit zur Werkstatt im Kreis Unna gestanden hat. Auch MdL Hartmut Ganzke zeigte sich ob der Erfolge der letzten 10 Jahre begeistert.

Alle Teilnehmer der Runde stellten die Notwendigkeit dieser Einrichtung dar und forderten von Bund und Land weiterhin die Förderung solcher Projekte. Uwe Ringelsiep und Thomas Helm stellten die Wichtigkeit der Einrichtung in Bezug auf die Grundsicherung und auf die Daseinsversorgung junger Menschen für die Zukunft dar. Uwe Ringelsiep erläuterte ferner Zusammenhänge zum SGB II, zum Schulabschluss und dadurch den leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt.

Rainer Schmelzer unterstrich noch einmal, dass diese derzeitige Landesregierung – und sie wird sich seines Erachtens nicht viel verändern – weiterhin ohne Einschränkung zu diesen Institutionen steht und die Förderung und die Notwendigkeiten für alle Jugendlichen in differenzierten Ausbildungsstelle sieht und fördert.

Historischer Dorfrundgang durch Holzen

Der SPD Ortsverein Schwerte Holzen rief zum historischen Rundgang auf und das ließ sich Landtagskandidat Hartmut Ganzke nicht entgehen.

Ganzke war sehr erstaunt wie schön doch Schwerte/Holzen ist. Er konnte gar nicht verstehen, dass die Holzener Bürger das Gefühl haben, ihr Stadtteil würde in einigen Belangen immer als letzter Beachtung finden!

Bei einem Spaziergang lernte Hartmut Ganzke das Motto AKTIV vor Ort #NRWIR persönlich kennen. Vom Rosenweg über den Holzener Weg zur Friedrich-Hegel-Straße. Auch die alte Nickelsiedlung konnte er bewundern.

Genosse Uwe Görke-Gott zeigte ihm das Riesen Red Ribbon auf seinem Balkon, dass dort seit 1995 als Solidarität mit HIV-Positiven und Aidserkrankten in der Welt hängt. Natürlich durfte auch die Zentrale des FCB-Schwerte-Ruhr bei der Besichtigung nicht fehlen. MdL Ganzke macht keinen Hehl daraus, das sein Herz und auch das seiner Familie für den FC Bayern München schlägt.

Im Gespräch mit den Holzener Bürgern hörte der Landtagskandidat genau hin. Er ließ sich berichten über die Spielplatzsituation, Baumschnitt, Müll überall, barrierefreie Bürgersteige, Glasfaser in Holzen, oder Hundebeutel-Spender sowie über den Wunsch, einen Zebrastreifen an der ehemaligen Volksbank zu bekommen, da der Jetzige am Einkaufzentrum durch die ein Ein/Ausfahrt zu gefährlich ist!

Ebenfalls ein Dorn im Auge ist vielen Bürgern die Ein/Ausfahrt am Edeka Markt, wo zu allem Übel noch alles zu gewuchert ist.

Die Bahnhofsunterführung durfte nicht fehlen und man machte aufmerksam auf Schlaglöcher auf den Fußwegen sowie auf der Straße an der AWO.

Der Ortsverein Holzen bedanke sich bei Hartmut Ganzke und den Holzener Bürgern mit Äpfeln, Muffins und einer Broschüre mit Stadtplan aus der Vergangenheit.

Erster Schnadegang in Massen

Massens Ortsvorsteher Dr. Peter Kracht hatte alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für Samstag eingeladen – und mehr als 25 kamen zum ersten Massener Schnadegang. Schnadegänge haben eine lange Tradition bei uns in Westfalen: Jährlich oder alle zwei Jahre machte und macht sich die Bürgerschaft eines Ortes auf den Weg, um die Grenze zu den Nachbarn zu kontrollieren. Die sollen doch, so wird berichtet, heimlich und des Nachts die Grenzsteine zu ihren Gunsten versetzt haben.

Die Massener Schnadegänger prüften am Samstag die alten Grenzen zu Afferde und Königsborn, die man heute im Gelände und auf aktuellen Karten nicht mehr findet. Interessant ist etwa der Verlauf der Autobahn A 1: Die wichtige Nord-Süd-Verbindung tangiert sowohl Afferder wie auch Königsborner, Unnaer und Massener Gebiet.

Im 11.00 Uhr startete der Schnadezug bei „Bauer Brune“ am Reckerdingsweg. Mit dabei auch Massens Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke. An der Grenze zu Afferde wurden keine „Unregelmäßigkeiten“ entdeckt ein.

Afferdes Ortsvorsteher Hans-Jürgen Scheideler konnte leider nicht an der Schnade teilnehmen, hatte aber im Vorhinein Massens Gesandtschaft einen Passierschein ausgestellt. An der Grenze von Afferde zu Königsborn erwartete Andrea Flessenkämper, Scheidelers designierte Amtsnachfolgerin, die Massener Schnade.

Königsborns Ortsvorsteher Wolfang Ahlers hatte derweil bereits kräftig vorgesorgt, sodass die Massener Schnadegänger rasch nach einer leckeren Bratwurst wieder zu Kräften kamen und natürlich auch ein frisches Getränk erhielten. So bleiben die Massener noch ein gutes Stündchen zu Gast in Königsborn, ehe sie sich wieder auf den Rückweg machten.

Ortsvorsteher Dr. Kracht freute sich über den großen Zuspruch und das gute Gelingen – und denkt schon an die Zukunft: Auch im nächsten Jahr wollen sich die Massener wieder auf den Weg machen. Die Grenze zu Methler müsste auch mal wieder kontrolliert werden.

Zukunft Kita – Die AWO lud zum Dialog

Sackgasse KiBiz: „Wir brauchen ein neues Gesetz“

Die Kindertagesstätten in NRW sind laut einer von der AWO in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie so stark unterfinanziert, dass sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nur noch eingeschränkt gerecht werden. Wilfried Bartmann, Unterbezirksvorsitzender im Kreis Unna fordert: „Wir brauchen ein völlig neues Gesetz für die frühkindliche Bildung.“ Er eröffnete am Donnerstag den Dialog „Zukunft.Kita – Frühe Bildung gemeinsam gestalten“, zu dem die AWO in die Schwankhalle der Unnaer Lindenbrauerei eingeladen hatte. Die Resonanz war groß.

31 Kindertageseinrichtungen betreibt die AWO im Kreis Unna. Rund 2.100 Kinder werden hier betreut. Das 2008 unter Protesten eingeführte und bereits mehrfach novellierte Kinderbildungsgesetz (KiBiz) gibt den Rahmen vor, in dem frühkindliche Bildung in NRW stattfindet. Dass dieser für viele Fehlentwicklungen verantwortlich ist, machten die Verfasser der AWO-Studie zu Beginn der Veranstaltung deutlich. Prof. Dr. Christina Jasmund und Prof. Dr. Werner Heister von der Hochschule Niederrhein waren der Einladung nach Unna gefolgt. Sie definierten pädagogische und betriebswirtschaftliche Standards für den Bereich Kita, ohne die die Herausforderungen der Zukunft nicht zu meistern seien – darunter vor allem ein deutlich besseres Verhältnis von Fachkräften und der zu betreuenden Kinderzahl, mehr Zeit für die so genannte „mittelbare pädagogische Arbeit“ wie Elterngespräche oder die Dokumentation kindlicher Entwicklungsschritte sowie kontinuierliche Fort- und Weiterbildung auf hohem Niveau. „Die Aufgaben, die in der Kita heute gemeistert werden müssen, wachsen stetig“, so die Professoren Jasmund und Heister. Die Betreuung, der U3-Kinder, Inklusion, Sprachförderung, der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien nur einige Stichworte.

„Wir müssen weg von den Kindspauschalen, hin zur Förderung der Einrichtungen“, so MdL Ganzke.

Dass das Finanzierungssystem dringend auf neue Beine gestellt werden muss, war eine Forderung, die in der vollbesetzten Schwankhalle von allen Beteiligten wiederholt formuliert wurde. Rainer Goepfert, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks, ließ Zahlen sprechen: „Seit Inkrafttreten des KiBiz 2008 sind die Personalkosten um rund 32 Prozent, die KiBiz-Zuschüsse aber nur um 13,5 Prozent gestiegen. Den Trägern bleibt da nur der Weg, im gesetzlich zulässigen Rahmen Personalstellen abzubauen.“ Auch Elke Kappen, Beigeordnete der Stadt Kamen, forderte mehr Geld für das System. „Wir reden hier von nachhaltigen Investitionen. Die ganze spätere Entwicklung des Menschen wurzelt in den Bildungsprozessen der frühen Kindheit.“ Alexandra Möller, Leiterin der AWO-Kita „Gänseblümchen“ in Kamen-Methler betonte, dass Bildung in dieser sensiblen Altersphase nur über gute und zuverlässige Beziehungen funktioniere. „Kinder brauchen verlässliche und ausreichend Ansprechpartner.“

Hartmut Ganzke, der als einziger heimischer Landtagsabgeordnete an der Diskussion teilnahm, signalisierte, dass die SPD-Fraktion verstanden habe: Ein neues Gesetz soll nach der Wahl geschaffen werden. Erste Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Trägern gebe es bereits. „Wir müssen weg von den Kindspauschalen, hin zur Förderung der Einrichtungen.“

Antenne Unna veröffentlicht Kandidatencheck

Antenne Unna hat von allen Landtagskandidaten im Wahlkreis 115 – Unna I (Unna, Schwerte, Fröndenberg und Holzwickede) einen Kandidatencheck abgefragt. Meinen ausgefüllten Fragebogen finden Sie bei Antenne Unna unter folgendem Link:

http://www.antenneunna.de/nachrichten/landtagswahl2017/wahlkreise/art4313,1352206

Sie sind herzlich eingeladen, sich den Fragebogen mit meinen Antworten anzuschauen, um mehr über mich und meine politische Arbeit zu erfahren.

Ab sofort können Sie wählen!

Ab sofort können Sie in vielen Städten wählen! Die Wahlbenachrichtigung sind raus und auch die Briefwahl ist ab sofort möglich.

Die verschiedenen Wahlmöglichkeiten erklärt die NRWSPD in folgendem Video:

 

 

Städtebauförderung auf Rekordniveau – Auch Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna profitieren mit insgesamt 3.571.000 Euro

Zur Veröffentlichung des Städtebauförderprogramms 2017 durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr erklärt der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke (SPD):

„Das aktuelle Städtebauförderprogramm des Landes ist mit einem Volumen von 430 Millionen Euro auf Rekordniveau. Davon profitiert auch der Südkreis des Kreises Unna mit insgesamt 3.571.000 Euro. Mit dieser Hilfe wird es möglich, die wichtigen stadtentwicklungspolitischen Projekte in Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna mit Mitteln aus den Programmen „Aktive Zentren, Innenstadt Fröndenberg/Ruhr“, Aktive Zentren, Perspektive Holzwickede“, „Stadtumbau West, Innenstadt Schwerte“, „Soziale Stadt, Unna – Königsborn Süd-Ost“ und „Aktive Zentren, Innenstadt Unna 2022“ zu realisieren. Das wird ein riesiger Gewinn für unsere Städte und Gemeinden.

Foto: MBWSV/Ralph Sondermann

Grundlage für diese effektiven Hilfen ist die gute Zusammenarbeit von Landesbauminister Michael Groschek (SPD) mit Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD). Sie stehen für die praxisgerechte Ausrichtung der Förderprogramme. Bund und Land halten Wort, wenn es um eine verlässliche Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung geht – und das auf sehr hohem Niveau.“

Tour am Bismarck-Turm Unna in Fröndenberg

Im Rahmen seiner Ortsteile-Tour „Ganzke unterwegs“ lud MdL Hartmut Ganzke für Sonntag, den 09. April 2017, zu einer offenen Bismarck-Turm-Führung in Fröndenberg ein. Durchgeführt wurde die Tour vom Fröndenberger Ratsherr Frank Lütkefent. Lütkefent ist außerdem Vorsitzender des Fördervereins Bismarck-Turm.

Bei bestem Wetter ging die Führung rund um das Gelände sowie in den Bismarck-Turm, der idyllisch genau zwischen Fröndenberg und Unna liegt. Während des Ausfluges erfuhren die Besucher allerhand wissenswertes über den Turm, beispielsweise das der berühmte Architekt Bruno Schmitz, der u.a. das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erbaute, für die Gestaltung des Bismarck-Turms in Strickherdicke verantwortlich war. Zum Abschluss ging es hoch auf den Turm, um die Aussicht von Iserlohn bis nach Unna zu genießen.